Gemeinschaftlicher Neubau von Passivhäusern in Berlin-Adlershof
Gemeinschaftlicher Neubau von Passivhäusern in Berlin-Adlershof

Wärmepumpentechnik

... nutzt die in Luft, Erde oder Grundwasser gespeicherte Sonnenenergie. Mittels eines Transportmediums wird diese Wärme über Wärmetauscher beispielsweise an eine Fußbodenheizung oder Lüftungsanlage abgegeben.
Das Funktionsprinzip von solchen Anlagen ist gleich dem eines Kühlschrankes. Nur dass statt des Kühlschrankinneren der Erde Wärme entzogen wird und die „überschüssige“ Wärme an der Rückseite des Kühlschrankes der Wärmepumpentechnik als nutzbare Heizenergie dient.
Entscheidend dabei ist, dass die Wärmepumpe etwa 3/4 der Heizenergie aus der Umwelt nimmt und nur 1/4 als Antriebsenergie in Form von elektrischem Strom zugeführt werden muss.
Das Bedeutet, dass durch den Einsatz von 1 kWh elektrischer Energie für den Kompressor der Anlage etwa 4 kWh nutzbare Wärmeenergie genutzt werden können. Weiterhin werden Wärmepumpen nach den möglichen Wärmequelle unterschieden:
a.) Luft-Wasser-Wärmepumpen: die in der Außenluft und/oder der Abluft einer Lüftungsanlage enthaltene Energie wird genutzt,
b.) Wasser-Wasser-Wärmepumpe: als Wärmequelle dient beispielsweise das Grundwasser oder warme Quellen und
c.) Sole-Wasser-Wärmepumpe: Erdkollektoren oder Erdsonden entnehmen der Erde in bis zu 300m tiefe oder als großflächig in etwa einem Meter Tiefe verlegt Wärme. Da solche Anlagen nicht zur unbegrenzten Bereitstellung von Wärme fähig sind, ist es notwendig vor Allem die Transmissions- aber auch die Lüftungswärmeverluste so gering wie möglich zu halten und somit den Wärmebedarf des Gebäudes zu senken. 

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