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Ein Passivhaus ist so gut wärmegedämmt, dass es keine Heizungstechnik im herkömmlichen
Sinn mehr benötigt. Der Heizenergiebedarf wird zu großen Teilen aus der Abwärme
von Personen und technischen Geräten gedeckt. Der Restheizenergiebedarf kann durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Zuluftnachheizung erfolgen.
Da diese Nachheizungen jedoch mit Strom betrieben werden und Strom den höchsten Primärenergiefaktor hat, verschlechtert diese Heizungsart ganz erheblich den Jahresprimärenergiebedarf.
Aus diesem Grund wird häufig auch in Passivhäusern eine Wärmepumpenheizung
mit sehr geringer Leistungszahl eingebaut.
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Der Holzrahmenbau ist eine Bauweise, die sich in Nordamerika aus der traditionellen europäischen Fachwerkbauweise entwickelt hat und wieder „reimportiert“ wurde.
Seit den 80er Jahren erfreut sich der an deutsche Normen und Gesetze angepasste und weiterentwickelte Holzrahmenbau in Deutschland immer größer werdenden Zuspruchs.
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Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man ein Gebäude, welches das gesetzlich geforderte energietechnische
Anforderungsniveau der Energieeinsparverordnung EnEV unterschreitet. Die EnEV begrenzt in Abhängigkeit vom Kompaktheitsgrad (das Verhältnis von wärmeübertragender
Umfassungsfläche A zu beheiztem Gebäudevolumen VE (A/VE-Verhältnis)) den spezifischen Transmissionswärmeverlust HT des Gebäudes und den Primärenergiebedarf
QP’. (Tabelle 1)
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Wärmedämmung gibt es in sehr vielen verschiedenen Varianten. Die bekanntesten sind Mineralwolle, Wärmedämmverbundsystem und Einblasdämmung.
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Die Heizungstechnik dient der Erwärmung von Räumen innerhalb von Gebäuden. Dabei unterscheidet man in der Heizungstechnik verschiedene Heizungssysteme. Es gibt zum Einen die Heiztechnik die mit erneuerbaren Energien arbeitet und zum Anderen Heiztechnik die mit fossilen Brennstoffen arbeiten.
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Lüftungsanlagen werden benötigt, um luftdichte Räume kontrolliert zu belüften. In alten Häusern erfolgt die Lüftung unkontrolliert über Fugen, Risse und luftdurchlässige Außenwände.
Durch die notwendige Erwärmung der einströmenden kalten Luft, ergibt sich ein hoher Heizaufwand.
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Um im Sommer zu hohe Raumtemperaturen zu vermeiden, muss vermieden werden, dass die Sonne und damit die Wärme ins Gebäude gelangt. Die Wintervorteile der Fenster im Süden kehren sich in einen Nachteil um.
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Energie ist ein weit reichender Begriff und wird im physikalischen Sinn
nach seinen Erscheinungsformen zum Beispiel in mechanische,
magnetische, elektrische, thermische und chemische eingeteilt. Darüber
hinaus wollen wir den Begriff der regenerativen (erneuerbaren) Energie
hinzufügen, der sich im allgemeinen von den chemisch gebundenen
Energien und damit den fossilen Brennstoffen, wie Erdöl/-gas und Kohle
und der Kernenergie abgrenzen soll. Zu den regenerativen Energiequellen
zählen die Erdwärme-, Sonnen-, Wind-, Gezeiten-, Meereswärme- und
Bioenergie, die fortlaufend nutzbar gemacht und erschlossen werden.
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Die Dachdeckung geschieht vorzugsweise mit Glasfaserbitumenschindeln oder Dachziegeln. Schindeln sind winddicht und sturmfester als lose verlegte Steine, sehr langlebig (40 Jahre Garantie) und mit einem niedrigen Speichereffekt (EME) behaftet. Dies verbessert weiter den Wärmehaushalt.
Die Dachkonstruktion beherbergt eine Zwischensparrendämmung von mind. 22cm und kann durch Aufsparrendämmung weiter erhöht werden.
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Die Fenster und Türen sind einerseits die am meist belasteten Bauteile an einem Haus, da sie einer dauernden mechanischen Beanspruchung unterliegen und auf geringster Distanz einen Temperaturunterschied von bis zu 45°C über Jahrzehnte unbeschadet überstehen müssen. Zum anderen sind sie aber auch die größten Schwachpunkte in der Wärmedämmung des Gebäudes (Transmissionswärmeverluste).
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