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Konzept

unser Konzept

Bedarfsorientierte Vorplanung und Grundsatzentscheidungen

Die Vorplanung beginnt bereits beim Grundstückslayout. Ein Keller ist beispielsweise nur wirtschaftlich sinnvoll bei Hanglage oder bei sehr kleinen oder teuren Grundstücken, bei denen die notwendigen Wirtschaftsräume nicht im EG an der Hausnordseite untergebracht werden können. Auf eine Raumanordnung unter Berücksichtigung der Grundstücksgegebenheiten, wie z.B. natürlicher Wetterschutz durch Bäume und Hügel, Himmelsrichtungen, aktive und/oder passive Nutzung der Sonnenenergie und weiteren Gegebenheiten ist zu achten.
Für klimatische Regionen wie Deutschland bedeutet das unter anderem keine oder nur kleine Fensterflächen nach Norden, dagegen große Fensterflächen und Hauptnutzräume nach Süden.

Intelligente Technologie

Unter „Intelligente Technologien“ ist die Verwendung bewährter, energieeffizienter und damit nachhaltiger Baustoffe und Methoden zu verstehen,z.B. Holzrahmenbau als tragende Struktur für die Decken, Wände und das Dach. Zum einen macht die Holzrahmenbauweise interessant, dass vorrangig ressourcenschonende Baustoffe, wie Holz verwendet werden. Zum anderen ist es aber auch die, durch den hohen Vorfertigungsgrad unter Idealbedingungen entstehende Qualität des Produkts und der Arbeitsleistung.
Durch mehrschichtige Wärmedämmung in und an den Außenwänden und Decken werden bei relativ geringen Bauteildicken höchste Dämmwerte erreicht (U-Werte bis 0,09 W/mK) und somit Platz gewonnen und Heizenergie gespart. Der Fassadengestaltung sind beim Holzrahmenbau keine Grenzen gesetzt.

 

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Nutzung von örtlich vorhandenen, alternativen Energiequellen

Die Ausnutzung der örtlich vorhandenen alternativen Energiequellen ist ein fester Bestandteil unseres Konzeptes. Dabei gilt der Grundsatz, solche Energie zu nutzen, die tatsächlich vor Ort vorhanden ist und deren Nutzung auch kostengünstig und sinnvoll ist. Windenergie ist für die üblichen Siedlungsgebiete (Städte, Gemeinden usw.) ohne große Bedeutung, da sie nicht überall vorhanden, unstetig und mit sehr hohen Investitionen und Raumbedarf verbunden ist.
Sonnenenergie ist auch nur teilweise wirtschaftlich nutzbar. Aktive Nutzung durch Sonnenkollektoren oder Photovoltaikanlagen ist nur regional wirtschaftlich. Passive Nutzung durch große Fenster auf der Südseite ist dagegen überall möglich, jedoch nicht überall nötig. Das selbe gilt für Wärmepumpen. Da sie die notwendige Energie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser gewinnen können, gibt es eigentlich keine Gebiete, an denen Wärmepumpen nicht einzusetzen sind.

Ökologische Verträglichkeit und Wohnklima

Da die meisten Bauherren mit einem energetischen Bewusstsein gleichsam ein ökologisches besitzen, werden in Niedrigenergiehäusern die neusten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit angewandt:
Holzkonservierung nur wo notwendig und statt chemischen möglichst biologische Naturstoffe (Salzwasserlösungen) verwenden. Grundsätzlich hat jedoch der präventive bauliche Holzschutz Vorrang. Zum Kleben werden wasserlösliche und wo nicht möglich, moderne Kleber mit gesundheitsunbedenklichen Lösemitteln angewandt. Für den Holzanstrich, wo nötig, werden lösemittelfreie, wasserlösliche und atmungsfähige Farben (Lasuren, Wasserlacke, Öle,...) verwendet.
Sperrschichten (Dampfbremse) innerhalb des mehrschichtigen Wand- und Deckenaufbaus verhindern ein Transfer von Mikropartikeln der Dämmung in den Innenraum. Untersuchungen haben erwiesen, dass auch Mikropartikel von Naturdämmstoffen wie z.B. Schafswolle oder Zellulose, Allergien hervorrufen können.
Chlorfreie Kunststoffrohre für die Trinkwasserinstallation. Forscher haben festgestellt, dass in Deutschland viele der sogenannten Ökohaus-Anbieter zwar für das Abwasser chlorfreie Rohre benutzen, für das Trinkwasser jedoch nach wie vor die gesundheitsbedenklichen Kupferrohre einsetzen.
Nutzung umweltfreundlicher Heizungstechnik und regenerativer Energiequellen wie z.B. Wärmepumpen.

 

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