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Lüftungsanlage

...Die Bandbreite der Ausstattung einer mechanisch betriebenen Lüftungsanlage reicht vom einfachen Ventilator zur Abluftansaugung bis hin zu hoch komplexen Heiz-Systemen mit Wärmepumpentechnik unterstützter Wärmerückgewinnung, Pollenfiltern und feuchtigkeitsregulierenden Zusatzgeräten.
Ziel aller ist es jedoch für ein behagliches und gesundes Raumklima zu sorgen und die Lüftungswärmeverluste zu minimieren. Zudem zwingt eine Lüftungsanlage zur hinreichenden Lüftung des Gebäudes und verhindert so die Gefahren der nötigen Luftdichtheit. 

Lüftungswärmeverlust

...sind Wärmeverluste die durch die Raumlüftung auftreten. Hierbei können große Differenzen durch die Art der Lüftung auftreten. Beispielsweise kann bei Fensterlüftung dauerhaftes Ankippen zum Auskühlen des Raumes und der Bauteile und zu Tauwasserausfall führen, mehrmalige Stosslüftung hingegen bewirkt einen raschen Luftwechsel ohne Bauteile und Einrichtung abzukühlen. Kontrollierte Be- und Entlüftung via Lüftungsanlagen vermeidet solche Probleme und kann zudem mit Wärmerückgewinnungssystemen versehen werden, um die Lüftungswärmeverluste zu minimieren. 

Neubaufeuchte

...Beim Mauerwerksbau sind durch den verwendeten Mörtel, Beton und Estrich nach der Rohbaufertigstellung mehrere Tonnen Wasser in den Bauteilen gebunden. Deswegen spricht man in diesem Zusammenhang in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Errichtung vom „Trockenwohnen“, dies ist mit einem erheblichen Energieaufwand und durch die erhöhten Anforderungen an die Luftdichtheit von Gebäuden auch mit Risiken verbunden.
Beim Holzbau existiert dieses Problem in diesem Ausmaß nicht, da es bereits vor der Verarbeitung auf die sich später einstellende Feuchtigkeit herunter getrocknet wird und der sonstige Wassereintrag sich in Grenzen hält. Somit herrscht vom ersten Tag an im Gegensatz zum Mauerwerksbau ein behagliches und gesundes Klima im Holzhaus. 

Niedrigenergiehaus (NEH)

...ist als Begriff nicht verbindlich definiert oder geschützt; in der Fachwelt herrscht aber dahingehend Konsens, dass diese Häuser nicht mehr als 30 bis 50 Kilowattstunden Primärenergie pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr [kWh/(m²a)] benötigen. Dies entspricht einem Verbrauch von ca. 3 bis 5 Liter Heizöl je m² und Jahr. 

Nullenergiehaus

...sind energieautarke Gebäude, die keinerlei fossile Brennstoffe benötigen. Der Warmwasserbedarf und der in seltenen Fällen benötigte Heizwärmebedarf wird beispielsweise von Solar-Wasserstoffanlagen und Sonnenkollektoren bereitgestellt. Photovoltaik- oder Windkraftanlagen produzieren den gesamten Haushalts- und Nutzstrom. Nullenergiehäuser sind derzeitig vorrangig Forschungs- oder gestützte Objekte, da die hohen Investitionskosten ein solches Vorhaben in unseren Zonen unwirtschaftlich gestallten. Jedoch ist anzunehmen, dass sich auch diese Technologien, ähnlich, wie beim Passivhaus, preislich angleichen werden. 

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