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Solare Wärmegewinne (QS)

...sind Wärmegewinne eines Gebäudes die durch Sonnenstrahlen auf opaken (Wände, Dächer) und transparenten (Fenster) Bauteilen erzielt werden. Sie sind von der Himmelsrichtung und der Neigung der bestrahlten Fläche sowie von der Verschattung abhängig und fließen positiv in die Wärmebilanz eines Gebäudes ein. Neben den transparenten und den opaken Bauteilen gibt es eine weitere Gruppe, die Transparente Wärmedämmung (TWD), die, die Vorteile beider verbindet — größtmögliche Solare Wärmegewinne bei minimalen Transmissionswärmeverlusten. Bei Verwendung von TWD-Systemen muss jedoch besonders auf den sommerlichen Wärmeschutz geachtet werden, um eine Überhitzung des Gebäudes zu vermeiden. 

Solarkollektoren

...bestehen aus Absorbern, welche die Sonnenwärme an ein Wärmeträgermedium (z.B. Wasser-Glykol-Gemisch) abgeben und damit Sonnenstrahlen für die Heizwärme bzw. vorrangig für die Warmwasseraufbereitung nutzbar macht. 

Solarzellen - Photovoltaik

„Etwa ein Milliardstel der abgestrahlten Sonnenenergie erreicht die Erdoberfläche. Dabei liefert sie in 30 Minuten mehr Energie, als alle Menschen auf der Welt zusammen in einem Jahr verbrauchen könnten."
Quelle: Conergy, Broschüre 2009: „Profitieren Sie von der Kraft der Sonne"

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie. Bei dieser Art der Energiegewinnung entstehen keine Nebenprodukte. Sie ist damit emissionsfrei und besonders umweltschonend.

Photovoltaikanlagen bestehen aus einer Vielzahl von Solarzellen, die klassisch aus Silizium hergestellt werden.  Diese Verfahrenstechnik wurde weiter entwickelt, sodass inzwischen auch andere Stoffgemische verwendet werden.

Bei Sonneneinstrahlung treffen Photonen auf die in den Solarzellen frei beweglichen Elektronen und beschleunigen diese. Dabei entsteht Elektrizität, die wiederum zu Gleichstrom führt. Dieser kann dann durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden.

Bei netzgekoppelten Photovoltaikanlagen wird der erzeugte Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Das Erneuerbare - Energien - Gesetz (EEG) bildet die Grundlage für die Abnahme und den Verkauf des erzeugten Stroms. Der Betreiber erhält pro kWh, je nach Leistungsfähigkeit der Photovoltaikanlage, zwischen 32 und 43 Cent (Stand 2009).

Mit der Investition in eine moderne Photovoltaikanlage ist man also bei der Stromerzeugung nicht nur unabhängig von fossilen Brennstoffen, man schont gleichzeitig die Umwelt und erhält für zusätzlich erzeugten Strom eine staatlich geförderte Vergütung.

Deutsche Hersteller von Solarzellen:

www.conergy.de

www.solon.com

www.sulfurcell.com

Sonnenkollektor

Sonnenkollektoren, auch als Solarkollektoren bezeichnet, sammeln die Energie des Sonnenlichts. Klassisch sind es thermische Sonnenkollektoren. Sie nehmen die Energie der Sonne auf und geben sie an ein Übertragungsmedium ab, das aus Wasser und Frostschutzmittel besteht (verhindert das Einfrieren im Winter).

Zentrales Bauteil des Kollektors ist der Absorber. Dieser wandelt die Lichtenergie der Sonne in Wärme um. Über einen Wärmeträger wird die Wärme aus dem Kollektor geführt. Es kann zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung genutzt werden.

Das erwärmte Gemisch zirkuliert zwischen dem Kollektor und dem Warmwasserspeicher über eine Umwälzpumpe.

Sie wird elektronisch gesteuert und schaltet sich ein, wenn die Temperatur im Kollektor höher steigt als im Warmwasserspeicher selbst.

Im Speicher wird die Wärme  über einen Wärmetauscher an das Brauchwasser abgegeben.


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