Gemeinschaftlicher Neubau von Passivhäusern in Berlin-Adlershof
Gemeinschaftlicher Neubau von Passivhäusern in Berlin-Adlershof

Was ist Staubverschwelung bei einem Passivhaus?

Passivhäuser werden mit Lüftungsanlagen ausgestattet, bei denen die Zuluft, die ins Gebäude geführt wird vorher elektrisches erwärmt wird. Eine Staubverschwelung entsteht dann, wenn die Staubpartikel direkt an das Heizregister treffen. Die Temperatur am Gerät sind sehr hoch, um die vorbeiströmende Luft zu erwärmen, weshalb es zu einem Schwelungsprozess kommt. Jedoch ist die Temperatur bei der dieser Prozess einsetzt bekannt und liegt genau bei 52 °C. Ziel ist es darum bei der Hausplanung und der Haustechnik alles so zu konzipieren, dass eine Einbringtemperatur von maximal 50 °C ausreicht, um das Gebäude an Temperaturspitzen zu beheizen.  Es handelt sich bei dem Prozess der Verschwelung von Staubpartikeln nicht um einen Prozess der allein bei Passivhäusern auftritt, er ist schon bekannt bei Standardheizkörpern, die ebenfalls sehr hohe Temperaturen an der Oberfläche erreichen  können und durch die Umströmung mit Luft, ebenfalls eine Staubverschwelung stattfindet.

 

Die Verschwelung stellt für Menschen ein Gesundheitsrisiko dar, weshalb darauf geachtet werden sollte, dass bei direkter Beheizung der Luft Maßnahmen gegen die Verschwelung getroffen wurden oder eine indirekte Beheizung der Luft vorgesehen wird. Jedoch stellen elektrische Heizregister eine sehr zuverlässige und wartungsfreie Methode der Beheizung dar. 

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