Gemeinschaftlicher Neubau von Passivhäusern in Berlin-Adlershof
Gemeinschaftlicher Neubau von Passivhäusern in Berlin-Adlershof

Wieso hat ein Passivhaus keine konventionelle Heizung?

Ein Passivhaus benötigt bei richtiger Ausführung ca. 10 Watt pro Quadratmeter. Das macht bei einem Einfamilienhaus mit 200 Quadratmeter Wohnfläche eine maximale Energiezufuhr von 2000 Watt pro Quadratmeter im Jahr, was einem extrem niedrigen Energieverbrauch entspricht.

 

Durch diesen geringen Verbrauch ist es möglich die Heizung des Gebäudes zum einen elektrisch über die Zuluft zu generieren, oder aber über ein Warmwasserheizregister. Zusätzlich kann auf Wunsch in einzelnen Räumen eine Fußbodenheizung integriert werden, die zusätzlich heizen kann. Für Kältespitzen in den Wintermonaten kann aber auch ein Kamin im Wohnraum zusätzlich heizen, ist aber für die Grundwärme nicht erforderlich. Ein Passivhaus nutzt immer auch passive Wärmequellen, die aus technischen Geräten, Lampen oder den Personen selbst resultieren, was bei täglichem Betrieb bereits eine Grundwärme im Haus behält. Grundsätzlich kann ein Passivhaus im Winter mit ca. 40 Teelichtern beheizt werden, weshalb eine konventionelle Heizung in dem Sinne nicht erforderlich ist.

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