Der Holzfertigbau

Die Holzfertigbauweise hat in den vergangenen Jahren einen großen Aufschwung erlebt. Früher als charakterloses und minderwertiges Massenprodukt belächelt, punkten moderne Fertighäuser von Müllers Büro mit ihrem individuellen Design und einem hohen technischen und ökologischen Baustandard.

Ein Holzfertigbau lässt sich in kürzester Zeit auf der vorbereiteten Baustelle zu einem Einfamilienhaus montieren.

Vorfertigung der Wandsegmente im Abbindewerk

Die Wände aus Holzrahmenbau samt Fenster, Türen und Installation lassen sich in einer trockenen Umgebung errichten und danach mithilfe eines Sattelschleppers zur Baustelle bringen. Dass die Grundkonstruktion eines Fertighauses aus Holz besteht, hat viele praktische Gründe. Insbesondere sind die großen Wandsegmente stabil und leicht zugleich. So kann man ganze Einfamilienhäuser auf lediglich drei Sattelschleppern quer durch Deutschland transportieren.

Dort werden die Wände mit einem Kran abgeladen und von Handwerkern auf Keller oder Bodenplatte zu einem Holzfertighaus montiert. Ein gut eingespieltes Hausbau-Team stellt ein durchschnittlich großes Einfamilienhaus an einem Tag auf. In dieser kurzen Bauzeit ist sogar das Dach inbegriffen!

Damit ist der Rohbau gegen Niederschlag geschützt und der Innenausbau kann unmittelbar beginnen.

Bereits im Rohbau wird das angenehme Raumklima erfahrbar.

Estrich wird gegossen, Bodenbeläge verlegt und Küche sowie die Badtechnik montiert. Wenn Sie als Bauherr handwerklich versiert sind oder ein gutes Netzwerk haben, können Sie nach dem Aufstellen des Rohbaus, dem Einzug des Estrich und der technischen Installation (Energie, Wasser etc.) bereits bei vielen Arbeitsschritten selbst Hand anlegen. Das vereinbaren Sie mit uns bereits in der Planung und wir entscheiden gemeinsam, wo der Schnitt innerhalb der Leistungsphasen getan werden soll.